Der 'Harte Kern' unseres Fanclubs ist in den 80er und 90er Jahren (einige die nicht genannt werden wollen in den 70ern ) mit dem Schwarz -Weißen Virus infiziert oder von den Vätern, Brüdern oder Großvätern angesteckt worden. Wir durften viele legendäre Spiele miterleben und wuchsen so zu schön langsam zu (mehr oder weniger) gefestigten Herren mittleren Alters heran.
Die 80er Jahre
In den 80ern erlebten wir die meisten Spiele (mangels eigener Mobilität) auf der Gugl. Dort lernten wir uns dann nach und nach kennen. Ende der 80er verband schon viele von uns eine tiefe Freundschaft die durch gemeinsame Leiden und Freuden vertieft wurde.
Die 90er Jahre
1991 waren viele von uns schon Gründungsmitglieder der Neuauflage des Fanclubs Schwarz - Weiß. Wir jungen wilden von damals Versuchten aus der Asche des ehemaligen Anhängerklubs einen neuen ?jungen' Fanclub zu formen. Federführend war dabei unser Mitglied Christian Waldhör der damals ?unser Präsident' war. Wir traten schon damals für eine weniger stark strukturierte Organisation ein bei der das Hauptaugenmerk auf den geselligen Spaßfaktor liegen sollte. Bei erreichen des Führerscheinalters waren wir dann auch bei Auswärtsfahrten nicht zu stoppen. Dank ?Young free and single' und der Einführung von diversen Playoffs war es uns möglich viele Stadien in Österreich zu besuchen.
Mitte bis ende der 90er widmeten sich viele von uns vermehrt der Berufsausbildung und Familiengründung wodurch zwar das gesellige Beisammensein und die Auswärtsfahrten litten NICHT aber die LIEBE zum Lask und die Freundschaft untereinander. Ein Mitglied (sein Name ist ausschließlich der Redaktion bekannt) prägte den Ausspruch in dieser Zeit:
'Frauen kamen und gingen aber der Lask ist geblieben!' Aber irgendwann blieben dann die Frauen auch und es kamen sogar noch Kinder und Häuser dazu wodurch die Pflege der Fan-Kultur sich wieder meist auf Heimspiele beschränkte. Trotzdem wuchs unsere lockere unorganisierte Fangemeinschaft in dieser Zeit weiter und weiter. Oft erinnerten wir uns an die Zeiten in denen wir diverse Stadien (un)sicher machten und an die Erlebnisse von ?früher'. Leider blieb es in dieser Zeit zumeist nur bei der Erkenntnis 'Jetzt miass ma oba amoi wieda wos tuan...!'
Das Fegefeuer
Ausgerechnet die schlechtesten Zeiten nämlich die der gemeinsamen Sorge um den Weiterbestand ?unseres' Vereines hat uns einander wahrscheinlich NOCH näher gebracht (ein Herzliches Dankeschön an den Senat5 der Bundesliga). Spiele wie jenes in Traun und auch das gegen Leoben haben sich bei vielen von uns tief in die emotionale Seele gebrannt. (siehe Text ?es geht um mehr' à LEGENDÄRES) Wechselbäder der Gefühle haben uns wieder erinnert worum es geht um EMOTION und bei vielen den Wunsch ?wieder einmal auswärts' zu fahren geweckt.
Die Initialzündung
Als viele von uns am 11.04.2003 dem Drang wieder eine Auswärtsfahrt zu machen nachgaben trafen wir uns ohne das vorher vereinbart zu haben am Sportklubplatz in Dornbach. Vor dem Spiel beim Austausch ?legendärer Gschichtln' war schnell klar dass dies kein Einzelerlebnis bleiben sollte. Nach dem 2:0 des Sportklubs in der für den Abstieg so wichtigen Partie flehten wir insgeheim ?Wenn es einen schwarz weißen Fußballgott gibt schick uns ein Zeichen' und wir bekamen unser Zeichen, denn der LASK drehte dieses Spiel noch um und erzielte den 3:2 Siegtreffer.
Saison: 2002/2003
Wiener Sportklub-LASK Linz 2:3 (2:0)
Ort: Sportklubplatz Zuschauer: 1492
Die Gründung
Obwohl emotional bereits gegründet dauerte es bis zum 3.August 2004 um ein offizieller FC zu werden. Wir vereinbarten ein Treffen im Freibadrestaurant des Badesees OEDT wo wir mit der intensiven Suche eines klingenden Namens für unseren Verein begannen. Wir schieden sofort ALLE Tiere und auch alle ENGLISCHEN Worte aus. Übrig blieb......NICHT wirklich VIEL und so begannen wir uns gegenseitig Geschichten aus der guten alten Zeit zu erzählen. Ein Wort kam in fas ALLEN Geschichten vor und das war das Attribut ?LEGENDÄR'. Also lag es nahe dieses Wort auch als Fanclub zu tragen.
Die Entwicklung
Schon bald nach der Gründung erreichten wir einen Mitgliederstand von über 40 Leuten. Getreu unserem Motto lieber klein aber mit Hirn und Herz nahmen wir nur wirklich Leute auf von deren wir überzeugt waren das sie Ideologisch zu uns passen. Mittlerweile haben wir einen Mitgliederstand von ca. 70 erreicht und denken nicht daran diese Zahl noch zu vergrößern. Wir führen 1-2 mal in der Saison Busfahrten durch wobei wir ausschließlich eigene Mitglieder oder Mitglieder der Fc´s Zeugen Antons oder Zebras mitnehmen.
....to be continued....

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